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Name: Ralf Margreiter Jahrgang: 1971 Partei (neu/bisher): Grüne, bisher Wahlkreis: Zürich 3/9 Motto: Alle Menschen sind gleich geboren – richten wir unsere Gesellschaft auch so ein!
Sollen Massnahmen gegen Diskriminierung, Beschimpfung und Gewalt gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender strafrechtlich verankert werden?
Ja. Genauso wie rassistische Diskriminierungen gehören auch solche gegenüber der LGBT-Community unter Strafe gestellt. Die Verfassung des Kantons Zürich ist in Bezug auf die Diskriminierungsfreiheit klar (Art. 11 Abs. 2): „Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen (...) der sexuellen Orientierung (...), der Lebensform (...). Bei Beschimpfung und Gewalt würde ich als Nicht-Experte annehmen, dass Grundlegendes im Strafgesetz bereits vorliegt und weniger die gesetzliche Verankerung in Form von Spezialbestimmungen als vielmehr die gerichtliche Praxis in Frage stehen; wo Lücken bestehen, sind diese zu schliessen.
Sollen gleichgeschlechtliche, binationale Paare, die beim Standesamt registriert sind, von der vereinfachten Einbürgerung profitieren dürfen und somit den heterosexuellen Ehepaaren gleichgestellt werden?
Ja – ohne Wenn und Aber. Ist dies heute noch nicht der Fall, zeigt das eine typische Blindheit und einen Ausgrenzungsreflex, der ebenso leicht hätte angepasst werden können, wie das bei sonstigen Bestimmungen (etwa im Steuergesetz) der Fall war.
Befürworten Sie die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft zu Gunsten der vollständigen Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare?
Ja – allerdings realistischerweise wohl eher mit längerem Zeithorizont und mit derweil schrittweisen Verbesserungen bei der eingetragenen Partnerschaft, wo heute noch Differenzen bestehen.
Ab welchem Alter und wie sollen Schüler über Homosexualität und Homophobie aufgeklärt werden?
Wo es im Unterricht um Beziehungen, Sexualität usw. geht, sollen die Kinder und Jugendlichen altersgerecht, ungezwungen und ganz natürlich mitbekommen, dass es Homosexualität und Liebes-Beziehungen zwischen Menschen gleichen Geschlechts gibt – wie auch deren Anfeindungen.
Sollen in den Schulen ComingOut-Broschüren zum regulären Dokumentationsangebot gehören?
Genauso wie unzählige andere persönliche und gesellschaftliche Themen soll auch das ComingOut für Schüler/innen dokumentarisch leicht greifbar sein. Wirksamer ist allerdings, wenn es schulisch nicht bloss dokumentarisch vorhanden, sondern ein Thema, sprich Unterrichtsgegenstand ist.
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