Zürich wählt...

HOMOSEXUELLE ARBEITSGRUPPEN ZÜRICH

Logo haz

Hedi Strahm, SP (Wahlkreis Winterthur Stadt) PDF Drucken E-Mail

Name: Hedi Strahm
Jahrgang: 1965
Partei (neu/bisher): SP, bisher
Wahlkreis: Winterthur Stadt
Motto: Für einen umweltfreundlichen und sozialen Kanton Zürich

Sollen Massnahmen gegen Diskriminierung, Beschimpfung und Gewalt gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender strafrechtlich verankert werden?

Ja. Diskriminierung, Beschimpfung und Gewalt soll gegenüber allen geahndet werden, logischerweise also auch gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender

Sollen gleichgeschlechtliche, binationale Paare, die beim Standesamt registriert sind, von der vereinfachten Einbürgerung profitieren dürfen und somit den heterosexuellen Ehepaaren gleichgestellt werden?

Ja

Befürworten Sie die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft zu Gunsten der vollständigen Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare?

Ich bin gegen eine staatliche Ehe und finde, dass diese in den privaten, religiösen Bereich gehört. Es ist ein Unding, dass Verheiratete gewisse Rechte haben, die Unverheirateten verwehrt bleiben. Solange diese staatliche Ehe aber existiert, sollen auch gleichgeschlechtliche Paare das Recht auf eine „ganze“ Ehe haben.

Ab welchem Alter und wie sollen Schüler über Homosexualität und Homophobie aufgeklärt werden?

Dann, wenn die Partnerschaft allgemein ein Thema in der Schule wird. Oft merken wahrscheinlich die Lehrkräfte, dass dies bei der Klasse ein Thema ist - Partnerschaft im Allgemeinen oder Schwulsein im Speziellen. Dann ist sicher der spätest mögliche Moment, um das Thema aufzunehmen. Ich gehe davon aus, dass dies in der Oberstufe der Fall sein wird. Wie: Einfach innerhalb der Schulstunde thematisieren. Ich kenne die dazugehörigen Unterlagen/Methoden nicht. Ich gehe davon aus, dass die SchülerInnen ganz unspektakulär darüber informiert werden, dass verschiedene Formen der Partnerschaft möglich sind.

Sollen in den Schulen ComingOut-Broschüren zum regulären Dokumentationsangebot gehören?

Ich finde Broschüren nicht das beste Mittel zur Wissensvermittlung. Broschüren können eine kurze Übersicht geben. Ich würde via Broschüre lieber wichtige Internetadressen kommunizieren, bei denen vertiefte Infos abgerufen werden können. Diese können dann gelesen werden, wenn die jungen Menschen Zeit dazu haben und sich wirklich ungestört mit dem Thema auseinander setzen wollen/können. Falls solche Seiten in kindsgerechter Form schon existieren, sollen diese Adressen angegeben werden, sonst kann das auch schulübergreifend für den Kanton erstellt werden. Falls ein solches Onlineangebot also noch nicht existiert, sollte es erstellt werden. Bis dahin können auch Broschüren abgegeben werden.

 
 
Hauptmenue
Startseite
Kantonsrat - KandidatInnen
Regierungsrat - KandidatInnen
Kumulieren & Panaschieren
Wer sind wir?