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HOMOSEXUELLE ARBEITSGRUPPEN ZÜRICH

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Mattea Meyer, SP (Wahlkreis Winterthur Stadt) PDF Drucken E-Mail

Name: Meyer Mattea
Jahrgang: 1987
Partei (neu/bisher): SP, neu
Wahlkreis: Winterthur Stadt
Motto:
«Wohnen ist kein Luxus, sondern ein Grundrecht. Steuergeschenke für Reiche sind kein Grundrecht, sondern eine Ungerechtigkeit. Ich setze mich deshalb für bezahlbaren Wohnraum und für soziale Gerechtigkeit ein. Dank Ihrer Stimme ab 2011 auch im Kantonsrat! »

Sollen Massnahmen gegen Diskriminierung, Beschimpfung und Gewalt gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender strafrechtlich verankert werden?

Diskriminierung gegen die sexuelle Identität oder Orientierung ist gleich zu behandeln wie jede andere Form von Diskriminierung.
Besser als eine strafrechtliche Verankerung ist Prävention und Aufklärung, damit Diskriminierung der Vergangenheit angehört.

Sollen gleichgeschlechtliche, binationale Paare, die beim Standesamt registriert sind, von der vereinfachten Einbürgerung profitieren dürfen und somit den heterosexuellen Ehepaaren gleichgestellt werden?

Ja, schliesslich ist ihre Situation vergleichbar und gleichzustellen mit der Situation von heterosexuellen Ehepaaren. Gleiche Situation = gleiche Rechte

Befürworten Sie die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft zu Gunsten der vollständigen Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare?

Ja, schliesslich gilt wie unter 2: gleiche Situation = gleiche Rechte.
Ich möchte aber anmerken, dass ich dem Konzept Ehe als bürgerliche Institution eher skeptisch gegenüberstehe. Es ist gesellschaftlich stark normiert, wie eine Familie organisiert sein soll (eben ein Ehepaar, Kinder). Solche gesellschaftlichen Normen, aus denen zahlreiche Menschen fallen und die deswegen mit Schwierigkeiten konfrontiert sind, lehne ich ab. Es soll keine vorgegeben Normen für Familien geben: alle sollen so leben können, wie sie möchten: das bedeutet in gleichgeschlechtlicher Ehe, ein Kind mit zwei Müttern oder zwei Vätern usw.

Ab welchem Alter und wie sollen Schüler über Homosexualität und Homophobie aufgeklärt werden?

Im Sexualkundeunterricht sollen die Themen sexuelle Identität und sexuelle Orientierung offen und diskriminierungsfrei thematisiert werden. Dies sollte altersgerecht angepasst werden, vermutlich wäre es sinnvoll im Alter von ca 12Jahren. Das Thema homo-/bi/transsexuelle Lebensweisen darf kein Tabu in der Schule darstellen.

Sollen in den Schulen ComingOut-Broschüren zum regulären Dokumentationsangebot gehören?

Ja, finde ich eine sinnvolle Ergänzung.

 
 
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