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HOMOSEXUELLE ARBEITSGRUPPEN ZÜRICH

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Thomas Wyss, Grüne (Wahlkreis Zürich 11/12) PDF Drucken E-Mail

Name: Thomas Wyss
Jahrgang: 1967
Partei (neu/bisher): Grüne, neu
Wahlkreis:
Zürich 11/12
Motto: Ohne Atomstrom in die Zukunft.

Sollen Massnahmen gegen Diskriminierung, Beschimpfung und Gewalt gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender strafrechtlich verankert werden?

Die geltenden gesetzlichen Grundlagen genügen zu einem grossen Teil. Was noch vertiefter geregelt werden muss, sind der rechtliche Umgang mit Transgender, insbesondere deren Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit ab Geburt.

Sollen gleichgeschlechtliche, binationale Paare, die beim Standesamt registriert sind, von der vereinfachten Einbürgerung profitieren dürfen und somit den heterosexuellen Ehepaaren gleichgestellt werden?

Ja sicher.

Befürworten Sie die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft zu Gunsten der vollständigen Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare?

Nein. Diese noch junge Errungenschaft darf ruhig noch einige Jahre Gültigkeit haben. Die Ehe nach heutigem Recht ist nicht unbedingt das Mass aller Dinge.

Ab welchem Alter und wie sollen Schüler über Homosexualität und Homophobie aufgeklärt werden?

Aufklärung und Sexualkunde sind Bestandteile des offiziellen Lehrplans und gehören deshalb zum Pflichtstoff. Es sollen für Lehrpersonen, die Mühe mit diesem Unterrichtsteil haben, die zur Verfügung stehenden Angebote wieder in Erinnerung gerufen werden. (Sexualität ist ab der Mittelstufe ein Bestandteil des offiziellen Lehrplans des Kanton Zürich.)
Das Thema Homosexualität bedarf jedenfalls einer gewissen zusätzlichen Erwähnung, zum Beispiel mit einer Broschüre (wie unter Frage 5 erwähnt).

Sollen in den Schulen ComingOut-Broschüren zum regulären Dokumentationsangebot gehören?

Warum nicht (Why not)? Das gehört doch dazu.

 
 
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