|
Name: Abele Martin Jahrgang: 1963 Partei (neu/bisher): Grüne, neu Wahlkreis: Zürich 3/9 Motto: Für Toleranz und Offenheit – gegen Ausgrenzung Webseite: http://www.martin-abele.ch/
Sollen Massnahmen gegen Diskriminierung, Beschimpfung und Gewalt gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender strafrechtlich verankert werden?
Ja, selbstverständlich. Diskriminierungen, Gewalt und Pöbeleien gegen Schwule, Lesben und Trans-Leute kommen leider auch heute immer wieder vor. Diese müssen strafrechtlich verfolgt werden können.
Sollen gleichgeschlechtliche, binationale Paare, die beim Standesamt registriert sind, von der vereinfachten Einbürgerung profitieren dürfen und somit den heterosexuellen Ehepaaren gleichgestellt werden?
Ja. Es gibt keinen Grund, weshalb hier nicht die gleichen Regeln für alle gelten sollten.
Befürworten Sie die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft zu Gunsten der vollständigen Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare?
Von mir aus wäre es ja der klarere und nahe liegendere Weg gewesen, gleich die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu beschliessen. Aber ein entsprechender Vorstoss von Ruth Genner (Grüne) hatte damals im Nationalrat leider keine Chance. Wenn die Zeit reif ist, kann dieser Schritt dann noch nachvollzogen werden.
Ab welchem Alter und wie sollen Schüler über Homosexualität und Homophobie aufgeklärt werden?
Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche gleich welchen Alters Homosexualität im Alltag als etwas Natürliches und Normales erfahren. In der Verantwortung sind hier Eltern und Lehrpersonen gleichermassen. Aber auch Schwule und Lesben können mit einer offenen Haltung viel zum Verständnis beitragen. Für die Kinder meiner Geschwister, Freundinnen und Freunde ist es kein Problem, dass zwei Männer sich lieben.
Sollen in den Schulen ComingOut-Broschüren zum regulären Dokumentationsangebot gehören?
Klar.
|