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Name: Aeppli Regine Jahrgang: 1952 Partei (neu/bisher): SP, bisher Motto: Bildung, Bildung, Bildung
Wie haben Sie sich bis jetzt für die Anliegen von homo-, bi- oder transsexuellen Menschen eingesetzt?
Ich setze mich seit meinem Partei-Eintritt in die SP (vor über 30 Jahren) für eine offene Gesellschaft, für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, von Frauen und Frauen und Männern und Männern ein. Ich habe mich stets für Toleranz und Respekt vor Differenzen ausgesprochen und werde das auch weiterhin tun – in allen öffentlichen und privaten Belangen.
Wie würden Sie damit umgehen, wenn Ihre Tochter, Ihr Sohn oder ein anderes Familienmitglied lesbisch, schwul oder bisexuell wäre?
Ich würde mit ihr oder ihm darüber sprechen, herausfinden wollen, wie das für ihn oder sie ist und die Tatsache akzeptieren und respektieren.
Auf welche Art und ab welchem Alter sollen Schüler über Homosexualität und Homophobie aufgeklärt werden?
Ich finde Schülerinnen und Schüler sollen altersgemäss darüber aufgeklärt werden, dass es Hetero- und Homosexualität gibt. Meines Erachtens gibt es weder über Homophobie noch über Frauenfeindlichkeit eine Aufklärungspflicht.
Was würden Sie als Regierungsrat/-rätin gegen Homophobie am Arbeitsplatz, auf der Strasse oder in Sportvereinen tun?
Ich würde wie bei der Bekämpfung sexueller Übergriffe am Arbeitsplatz einen „code of conduct“ erlassen und dafür sorgen, dass er wahrgenommen und eingehalten wird.
Wie stehen Sie zur völligen Gleichstellung von homo- und heterosexuellen Paaren bei der Kinderadoption?
Für mich steht die Eignung der Adoptionswilligen und nicht die sexuelle Präferenz im Vordergrund. Ich bin dafür, dass auch homosexuelle Paare Kinder adoptieren können, wenn das Kindeswohl als gesichert erscheint.
Wie stehen Sie zur Öffnung der Stiefkindadoption für gleichgeschlechtliche Paare?
Vgl. Antwort zu Frage 5. Zu beachten sind in diesem Zusammenhang aber zusätzlich die familiären Implikationen.
Was halten Sie von der künstlichen Befruchtung von lesbischen Frauen, die in einer Beziehung stehen?
Wer für das Adoptionsrecht von heterosexuellen Paaren ist, hat keinen stichhaltigen Grund, die künstliche Befruchtung von lesbischen Frauen abzulehnen.
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